Bereits im 14. Jahrhundert pilgerten Menschen zur Wallfahrtskirche St. Ottilia nach Hörmanshofen um deren Segen zu erbitten. Sie ist der heiligen Ottilia geweiht.
Da sie selbst blind zur Welt kam und deshalb von ihrem Vater getötet werden sollte, wurde sie durch ihre Mutter in ein Kloster verbracht. Im Alter von 12 Jahren wurde sie getauft und erlangte ihr Augenlicht. Aus Dankbarkeit errichtete sie auf dem Odilienberg im Elsaß ein Kloster, wo sie im Jahre 720 verstarb. Ihr wurden mehrere Wundertaten zugesprochen, insbesonders bei der Heilung von Augenkrankheiten. Das Wasser aus der Fünf Wunden Kapelle soll ebenfalls zu etlichen Wunderheilungen geführt haben.
Viele Danksagungen legen davon Zeugnis ab. Sie sind heute noch einsehbar.
Gläubige aus der Umgebung entnehmen auch heute noch Wasser aus der Fünf Wunden Jesu Quelle für ihre Gesundheit und um dem Herrn näher zu sein.



